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Zielsicherer Jahresabschluß

Der erste richtige Frost vor dem kommenden Winter hielt uns nicht davon ab, in die gut geheizte Halle einzuziehen. Diesmal konnten wir fünf neue Interessenten begrüßen. Dabei reisten zwei davon fast drei Stunden an. Hochachtung dafür. Bevor es richtig losging, gab es wieder eine Graduierung. Luisa durfte sich über Level 3 freuen. Sie ist immer mit vollem Einsatz dabei und lässt kein Seminar aus.

Ich startete erstmal mit den Neuen und Arvid arbeitete mit den Fortgeschrittenen. Wie so oft war es für die Anfänger eine Herausforderung, die Peitsche zum knallen zu bewegen. Aber alle mühten sich bis zur Erschöpfung der Schulter, um erstmal einen Anfang zu haben. Claudia übte indessen auf der Bühne an Ihrer Form, die sie nächstes Jahr braucht. Arvid stieg mit allen gleich in die ersten Schritte der Form ein. Da wir bisher zum Teil nur einzelne Bewegungen geübt hatten, war es gar nicht so leicht, Hände und Füße zu koordinieren. Aber so haben wir richtig was geschafft.

Nach einer kurzen Pause wechselten wir. Arvid übte mit den Anfängern die Bewegungen, die ihnen am schwersten fielen. Jeder fand eine Technik, die gut lief und immer mal wieder eingebaut wurde, um zu sehen, ob die Peitsche noch funktioniert. Indessen arbeitete ich mit jedem an der Stelle, wo es nicht mehr weiter ging. Ich war erstaunt, wie weit und flüssig wir dabei schon gekommen sind. So raste die Zeit mal wieder und die erste Hälfte war bald vorbei. Die Pause nutzte ich, um was Neues aufzubauen.

Claudia hatte sich mit mir ausgedacht, auf Zielscheiben zu peitschen. Wir waren davon überzeugt, dass man da ein Loch hineinbekommt. Nur ausprobiert hatten wir das vorher nicht. Irgendwie fand sich keine Zeit oder es war schon zu dunkel. So testeten wir einfach alle, was möglich ist. Ich hatte verschiedene Scheiben mitgebracht. So konnten alle zwischen Scheiben für Luftgewehr, Dart, Bogenschießen und mit einem Wildschwein wählen. Die zerfetzten Blätter ließen auch nicht lange auf sich warten. Wir haben wirklich Löcher in die Papierseiten bekommen, die nur mit einer Wäscheklammer aufgehängt waren. Die besten Trefferbilder wanderten als Andenken für zu Hause auf die an der Seite stehenden Bänke. Ansonsten sah es bald wie eine Schneelandschaft aus. Überall verteilten sich die Papierschnipsel. Es blieben auch nicht viele Zielscheiben übrig. Alle hatten ihren Spaß damit.

So blieben plötzlich nur noch ein paar Minuten, um nochmal das heute Gelernte zu wiederholen und für sich zu festigen. Dann ließ auch die Kondition nach und so waren wir nach vier Stunden zufrieden erschöpft. Respekt auch an die Kinder, die voll durchgehalten haben und mit soviel Fleiß bei der Sache waren. Danke natürlich an Arvid für seine Unterstützung und an Thomas für seine immer wieder eindrucksvollen Bilder, die immer eine schöne Erinnerung sind. Damit endete dieses Jahr und wir freuen uns auf die dann schon neunte Saison. Mal sehen, was die wieder an aufregenden Ereignissen bereithält.

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